Kräuterkunde

Bärlauch

Bärlauch kann eine Antibiotische sowie antibakterielle Wirkung haben und  bei Magen- und Darmstörungen, Bronchitis, Atemwegsproblemen und Erkältungskrankheiten helfen. Wie schon der bekannte Arzt und Philosoph Paracelsus bereits im 15. Jahrhundert bemerkte: „Die Dosis unterscheidet das Gift vom Heilmittel!".
Dosierung: Den getrockneten Bärlauch unter das Futter streuen (1 Messerspitze für Katzen und kleine Hunde, 1 Teelöffel für größere Hunde)

Baldrian

Baldrian bei Nervosität, Unruhe, bei Krämpfen und zur Beruhigung bei Fieber. In der Medizin der Sinti und Roma gibt es ein Rezept, nach dem Herzschwäche und Atemnot älterer Hunde mit einem starken Baldriantee behandelt werden.
Dosierung: Fein gemahlen unter das Futter gemischt oder als Tee (Dosierung: Kleine Hunde bis 5 kg und Katzen: 1 Messerspitze / Hunde bis 15 kg: 1 Teelöffel / Hunde bis 30 kg: 2-3 Teelöffel / Hunde über 30 kg: 3-4 Teelöffel).
½ Handvoll Wurzeln mit ½ Liter Wasser aufkochen, ziehen lassen, abgießen, 1 Tropfen Arnikatinktur zufügen und dem Hund jede Stunde 1 Teelöffel geben.
Erst sehr große Dosen Baldrian wirken beruhigend, zu kleine Mengen wirken stimulierend.

Beifußkraut

Beifußkraut gegen Darmentzündungen, ist Verdauung fördernd und Appetitanregend. Beifuß kann auch zur Unterstützung bei Entwurmungen gegeben werden (angegebene Menge verdoppeln).
Dosierung: Beifuß sollte für Mensch und Tier sparsam, aber häufig eingesetzt werden. Er kann allen Säugetieren ins Futter gemischt werden (Blüten zerreiben). Katzen und kleine Hunde erhalten täglich 1 Messerspitze, Hunde je nach Größe bis zu 2 gestrichene Teelöffel.

Brennessel Blätter

Brennnessel Blätter bei Durchfall, Magen- Darmentzündung, regt die Nierentätigkeit an, wirkt blutbildend (rote Blutkörperchen) und harnsäuresenkend. Auch bei Pollenallergien (Frühjahrskur) und rheumatischen Beschwerden (Herbstkur) hilft die Brennnessel.
Dosierung: Brennnessel sollte wenn möglich das ganze Jahr über verfüttert werden. Am besten werden die getrockneten, pulverisierten Brennnesselblätter täglich mit ins Futter gemischt (1 Messerspitze für Katzen und kleine Hunde, 2 bis 3 Teelöffel für größere Hunde). Auch die Samen können ins Futter gemischt werden.

Brunnenkresse

Die alte Heilpflanze gilt als Aphrodisiakum, appetitanregend, Stoffwechsel fördernd, harntreibend und soll bei Diabetes helfen.
Sie war ehemals ein wichtiger Vitamin C-Lieferant durch die schon im Winter mögliche Ernte.
Sie enthält Gerbstoffe, Vitamine A, B1, B2, C und E, Mineralstoffe wie Eisen, Jod, Phosphor, und Kalzium.
Dosierung: Getrocknete Brunnenkresse werden dem Futter untergemischt (1 Messerspitze für Katzen und kleine Hunde, 2 bis 3 Teelöffel für größere Hunde).

Dillspitzen

Dillspitzen  bei Magen- Darmkrämpfe, Blähungen, Erkältung. Das enthaltene ätherische Öl soll antibakteriell und pilztötend wirken.
Dosierung:  Als Tee oder fein zerhackt im Futter anbieten (Dosierung: Kleine Hunde bis 5 kg und Katzen: 1 Messerspitze / Hunde bis 15 kg: 1 Teelöffel / Hunde bis 30 kg: 2-3 Teelöffel / Hunde über 30 kg: 3-4 Teelöffel).

Echte Pfefferminze

Echte Pfefferminze bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden (Darmkoliken), gereiztem Magen, Entzündungen der Magenschleimhaut und Durchfall hilfreich.
Dosierung: Kann unters Futter gemischt oder als Tee angeboten werden. Katzen und kleine Hunde sollten nicht mehr als 1 Messerspitze am Tag bekommen, große Hunde höchsten 1-2 Teelöffel.
1 EL getrocknete Blätter mit heißem Wasser aufgießen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen und dann abseihen (oder 4 - 5 frische Pfefferminzblätter verwenden).
In hohen Dosierungen kann Pfefferminze giftig sein! Nicht über längere Zeit anwenden (wirkt vermindernd auf die Magensäure)!

Eibisch

Wirkstoff der Eibisch ist vor allem der hohe Schleimgehalt, daneben enthält die Pflanze Stärke, Rohrzucker, Pektin und zahlreiche Mineralstoffe. Blätter und Blüten enthalten weniger Schleim als die Wurzel, aber etwas ätherisches Öl.
Der Eibisch wird seit der Antike als Heilpflanze genutzt. Sein Schleim wirkt reiz lindernd bei Entzündungen im Innern des Körpers (Magen und Darm) und äußerlich auf der Haut und an den Schleimhäuten von Mund und Rachen.
Dosierung: Getrockneter Eibisch wird dem Futter untergemischt (1 Messerspitze für Katzen und kleine Hunde, 2 bis 3 Teelöffel für größere Hunde).

Fenchel

Fenchel gegen Blähungen, Bronchitis, Erkältung
Dosierung: Getrocknete Fenchelfrüchte ins Futter mischen (max. 1 zerstoßener TL für einen großen Hund) oder als Tee anbieten (evt. mit Honig leicht süßen)
Kann bei zu hohen Dosen zu Krämpfen und erhöhter Temperatur führen.

Hagebutte

Hagebutten bei Durchfall, Magenentzündung, Erkältung
Dosierung: Die getrockneten fein gemahlen Früchte unter das Futter mischen. Kleine Hunde bis 5 kg und Katzen: 1 Messerspitze/ Hunde bis 15 kg: 1-2 Teelöffel / Hunde bis 30 kg: 2-3 Teelöffel / Hunde über 30 kg: 3-4 Teelöffel

Johannisbeerblätter

Johannisbeerblätter gegen Gicht / Rheuma
Dosierung: Als Tee für Umschläge oder fein gemahlen oder zerdrückt unter das Futter mischen. Kleine Hunde bis 5 kg und Katzen: 1 Messerspitze/ Hunde bis 15 kg: 1-2 Teelöffel / Hunde bis 30 kg: 2-3 Teelöffel / Hunde über 30 kg: 3-4 Teelöffel Rezept für Tee: 2-3 TL getrocknete Blätter mit 1/4 L kochendem Wasser aufgießen und 10 Min. zugedeckt ruhen lassen, abseihen.

Liebstöckel

Liebstöckel (auch als Maggikraut bekannt) besitzt verdauungsfördernde Eigenschaften und kann krampflösend und mit beruhigender Wirkung bei Blähungen eingesetzt werden.
Des weiteren zeigt der Liebstöckel noch eine entwässernde Wirkung und wirkt bei Blasen und Nierenproblemen positiv. Auch bei rheumatischen Beschwerden kann er helfen.
Dosierung: Getrocknete Liebstöckelblätter werden dem Futter untergemischt (1 Messerspitze für Katzen und kleine Hunde, 2 bis 3 Teelöffel für größere Hunde).
Vorsicht: Nicht bei trächtigen oder säugenden Hündinnen anwenden.

Löwenzahn

Löwenzahn hat eine hohe blutreinigende Wirkung und hilft dadurch bei Gicht, Störung der Galle-, Leber- und Nierenfunktion, Rheuma, Blutkrankheiten, Hautkrankheiten die ihre Ursache im Blut haben, Appetitlosigkeit, Darmträgheit, Fettsucht, Alterserscheinungen, Zuckerkrankheit. Die Wurzel hat eine stärkende, schweißtreibende Kraft und wirkt harntreibend.
Dosierung: Getrockneter Löwenzahn wird dem Futter untergemischt (1 Messerspitze für Katzen und kleine Hunde, 2 bis 3 Teelöffel für größere Hunde).

Malve

Malve gegen Durchfall, Magen- Blasenentzündung, Bronchitis, Erkältung, sowie äußerlich für Umschläge bei Entzündungen der Haut.
Dosierung: Hunde und Katzen erhalten getrocknete Malve im Futter (Dosierung: Kleine Hunde bis 5 kg und Katzen: 1 Messerspitze / Hunde bis 15 kg: 1 Teelöffel / Hunde bis 30 kg: 2-3 Teelöffel / Hunde über 30 kg: 3-4 Teelöffel), als Tee oder Umschläge.

Melisse

Melisse Sie hat eine krampflösende und beruhigende sowie antibakterielle und gegen Viren gerichtete Wirkung. Auch hilft sie bei nervösen Herzbeschwerden und nervösen Magen-Darm-Störungen über Unruhe bis zu leichten Fällen von Schlaflosigkeit.
Dosierung: Als Tee anbieten.  1 TL Melissenblätter mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abgießen.

Petersilie

Petersilie bei Blähungen, Nierengrieß, Harnwegsentzündungen, Blasenschwäche, Eisenmangel sowie Krebs (vorbeugend und therapieunterstützend).
Dosierung: Petersilienblättchen werden dem Futter zugesetzt oder als Tee verabreicht. Kleine Hunde bis 5 kg und Katzen: 1 Messerspitze/ Hunde bis 15 kg: 1-2 Teelöffel / Hunde bis 30 kg: 2-3 Teelöffel / Hunde über 30 kg: 3-4 Teelöffel Bitte nicht überdosieren, weil es sonst zu Nierenreizungen kommen kann.
Trächtige Tiere sollten keine Petersilie bekommen. Die Petersiliensamen enthalten Apiol in so hoher Konzentration, dass diese für Tiere giftig sind.

Salbei

Salbei bei Blähungen, Darmentzündungen, Durchfall und Magenentzündungen.
Dosierung: Als Tee anbieten. 1 EL getrocknete, gepulverte Blätter mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten zugedeckt stehen lassen, absieben

Sellerie

Die Volksmedizin nennt viele Heilwirkungen von Sellerie
Günstige Wirkung auf Nieren- und Blasenleiden, Gicht und Rheuma, chronische Lungenkatarrhe und Husten im allgemeinen, auch Asthma, Nervenschwäche, Appetitlosigkeit,  Blähungen, Magenschwäche. Sellerie wirkt günstig auf den Blutkreislauf.
Dosierung: Getrocknete Sellerieblätter unter das Futter mischen. Kleine Hunde bis 5 kg und Katzen: 1 Messerspitze/ Hunde bis 15 kg: 1-2 Teelöffel / Hunde bis 30 kg: 2-3 Teelöffel / Hunde über 30 kg: 3-4 Teelöffel

Spirulina

Die spiralförmige Mikroalge Spirulina zählt zu den Cyanobakterien, die man auch Blaualgen nennt. Die ältesten fossilhaltigen Sedimentgesteine der Erde beweisen, daß Cyanobakterien bereits vor 3,5 Milliarden Jahren auf der unwirtlichen, noch unbelebten Erde als erste grüne Lebewesen des Planeten entstanden.
Spirulina wird oft als Supernahrung bezeichnet. Bei keinem anderen Nahrungsmittel, ob tierisch oder pflanzlich, ist der Eiweißgehalt so hoch und die Nährstoffzusammensetzung so vollständig. Besonders die Nährstoffe, die durch die heutige Ernährung oder die Belastung im Alltag leicht im Mangel sind, wie Eisen, Selen, die Vitamine A und B12, sind in Spirulina reichlich vorhanden. Auch der relativ hohe Kaliumgehalt bei gleichzeitig niedrigem Natriumgehalt machen die Alge interessant.
Ausführliche Infos über Spirulina:
www.wolfsblut.com
Dosierung: Spirulina gemahlen ins Futter mischen (max. 1 Teelöffel für einen großen Hund)

Thymian

Thymian kann eingesetzt werden gegen Bakterien, aber auch bei Pilzinfektionen.
Der Thymian besitzt eine gute Wirkung gegen Darmparasiten des Hundes, vor allem gegen Spul- und Fadenwürmer.
Auch auf die Atemwegsorgane hat er eine heilende Wirkung und kann bei Atemwegsinfektionen, Husten, Asthma und Bronchitis zum Einsatz kommen.
Thymian wirkt auswurffördernd, schleimlösend und fibersenkend.
Dosierung: Getrockneter Thymian wird dem Futter untergemischt (1 Messerspitze für Katzen und kleine Hunde, 2 bis 3 Teelöffel für größere Hunde).

Weißdorn

Ganz vorne steht die Anwendung bei Herzerkrankungen, da die Anwendung von Weißdorn bei verschiedenen Erkrankungen von Herz und Kreislauf ohne Nebenwirkungen oftmals mit großem Erfolg angewendet wird. Grade bei Altersherz oder Herzerkrankungen durch zu starke Belastung hat sich Weißdorn einen Namen geschaffen. Weißdorn stärkt den Herzmuskel und kann dadurch auch zu hohen Blutdruck regulieren und Herzrhythmusstörungen normalisieren.
Dosierung: Weissdornblätter mit Blüten getrocknet unter das Futter mischen. Kleine Hunde bis 5 kg und Katzen: 1 Messerspitze/ Hunde bis 15 kg: 1-2 Teelöffel / Hunde bis 30 kg: 2-3 Teelöffel / Hunde über 30 kg: 3-4 Teelöffel


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